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Texas - Mexico - Kuba

Neben New York, Kalifornien, Nevada und Arizona war Texas der letzte Bundesstaat den wir in den USA besuchten. Wir starteten unsere Tour in San Antonio, von wo aus wir ueber Austin Richtung West Texas in die beruehmten Erdoelfoerdergebiete rund um Crane und McCamey fuhren. Hier sieht man noch immer die Pumpjacks, die endlos das schwarze Gold aus dem Boden pumpen. Doch auch Texas hat die Zeichen der Zeit erkannt und setzt im grossen Stil auf erneuerbare Energien. In den alten Oelfoerderfelder sind riesige Windparks fuer die Stromerzeugung erstellt worden. Doch bei den Autos und den Strassen gilt in Texas immer noch das Motto: "Everything is bigger Texas!". Neben der Energieproduktion spielt in Midwest Texas auch die Viehwirtschaft eine grosse Rolle. Auf den riesigen Feldern sah man unzaehlige Rinderherden. In Dallas Fort Worth besuchten wir die bekannten Stockyards, wo noch heute ein Markt fuer Longhorn-Rinder aufrecht erhalten wird.
Von Dallas Fort Worth flogen wir nach Mexico City um schlussendlich nach Kuba zu gelangen. Dies weil Direktfluege von den USA nach Kuba aufgrund des Embargos noch immer nicht moeglich sind. In Mexico City konzentrierten wir uns vorallem auf das Centro Historico, wo jeden Abend die riesiege Nationalflagge unter Ehrenparaden eingeholt wird. Die Hoehe von 2.310 m raubte uns in der ersten Nacht etwas den Schlaf. Doch der Schweizer gewoehnt sich bekanntlich schnell an diese Hoehe und so war dies in den folgenden Tagen auch kein Problem mehr. Wir besuchten an einem Sonntag mit einem privaten Fuehrer die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehoerenden Pyramiden von Teotihuacán.
Nach den USA und Mexico war Kuba das naechste Ziel. Als wir mit unserer Aeromexico Maschine kubanischen Luftraum erreichten, merkten wir schnell, dass hier ein anderer Wind von Seiten der Regierung weht. Damit keine Erreger in das saubere Kuba gelangen, wurde der Kabinenraum waehrend des Landeanfluges von Crew gruendlich mit Spraydosen desinfiziert ;-) Als weiteren Hoehepunkt gleich zu Beginn kann man die "sehr zuegige" Einreise am Flughafen von Havanna hervorheben. Unzaehlige Formulare gilt es auszufuellen bevor man schlussendlich Fidel Castros Boden betritt.
In lebhafter Erinnerung an Kuba bleiben:
- Die Taxifahrt vom Flughafen nach Havanna durch stinkende Strassen in einem Lada der fast auseinander fiel (fuer 50 USD).
- Die heruntergehandelten Cohiba-Zigarren fuer 60 USD (aber immer noch voellig ueberzahlt).
- Die traumhaften Sonnenuntergaenge in einem einfachen aber gemuetlichen Hotel in Varadero und Las Brujas.
- Die Haustiere im Casa Particular von Santa Clara.
- Die Outdoor-Fahrt in unserem Suzuki-Jeep von Santa Clara nach Trinidad (30 cm tiefe Loecher in der Strasse, fliessender Bach ueber die Strasse, abgebrochene Strasse, ...)
- Die UNESCO-geschuetzte im Kolonial-Stil gebaute Stadt Trinidad und Cienfuegos.
- Guter Fisch, Reis und Gemuese fuer 3 USD.
- Das Abendessen im beruehmten Hotel Nacional de Cuba in Havanna (3-Gang Menu fuer 15 USD inkl. Live-Pianistin, welche zum Dinner Bach und Mozart spielte)
- Die letzte Nacht in einem illegalen Casa Particular mit Besichtigung der illegalen Tiere auf dem Dach (Schwein, Hunde, Huehner, Hasen, Meerschweinchen ...)

In der Zwischenzeit sind wir in Santiago de Chile angekommen und haben bereits intensiv diese Millionenstadt erkundet. Auch Valparaiso und Viña del Mar standen schon auf dem Tagesprogramm. Bald geht es ueber die Anden-Passtrasse in Richtung Mendoza, Argentinien!

Gruesse in die Schweiz senden

Adi, Romy & Mo

Posted by mowi 20:32

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