Updated Photo selection USA - Mexico - Kuba
09.10.2010




















































Posted by mowi 22:17 Comments (0)
... from New York to Buenos Aires
09.10.2010
Neben New York, Kalifornien, Nevada und Arizona war Texas der letzte Bundesstaat den wir in den USA besuchten. Wir starteten unsere Tour in San Antonio, von wo aus wir ueber Austin Richtung West Texas in die beruehmten Erdoelfoerdergebiete rund um Crane und McCamey fuhren. Hier sieht man noch immer die Pumpjacks, die endlos das schwarze Gold aus dem Boden pumpen. Doch auch Texas hat die Zeichen der Zeit erkannt und setzt im grossen Stil auf erneuerbare Energien. In den alten Oelfoerderfelder sind riesige Windparks fuer die Stromerzeugung erstellt worden. Doch bei den Autos und den Strassen gilt in Texas immer noch das Motto: "Everything is bigger Texas!". Neben der Energieproduktion spielt in Midwest Texas auch die Viehwirtschaft eine grosse Rolle. Auf den riesigen Feldern sah man unzaehlige Rinderherden. In Dallas Fort Worth besuchten wir die bekannten Stockyards, wo noch heute ein Markt fuer Longhorn-Rinder aufrecht erhalten wird.
Von Dallas Fort Worth flogen wir nach Mexico City um schlussendlich nach Kuba zu gelangen. Dies weil Direktfluege von den USA nach Kuba aufgrund des Embargos noch immer nicht moeglich sind. In Mexico City konzentrierten wir uns vorallem auf das Centro Historico, wo jeden Abend die riesiege Nationalflagge unter Ehrenparaden eingeholt wird. Die Hoehe von 2.310 m raubte uns in der ersten Nacht etwas den Schlaf. Doch der Schweizer gewoehnt sich bekanntlich schnell an diese Hoehe und so war dies in den folgenden Tagen auch kein Problem mehr. Wir besuchten an einem Sonntag mit einem privaten Fuehrer die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehoerenden Pyramiden von Teotihuacán.
Nach den USA und Mexico war Kuba das naechste Ziel. Als wir mit unserer Aeromexico Maschine kubanischen Luftraum erreichten, merkten wir schnell, dass hier ein anderer Wind von Seiten der Regierung weht. Damit keine Erreger in das saubere Kuba gelangen, wurde der Kabinenraum waehrend des Landeanfluges von Crew gruendlich mit Spraydosen desinfiziert ;-) Als weiteren Hoehepunkt gleich zu Beginn kann man die "sehr zuegige" Einreise am Flughafen von Havanna hervorheben. Unzaehlige Formulare gilt es auszufuellen bevor man schlussendlich Fidel Castros Boden betritt.
In lebhafter Erinnerung an Kuba bleiben:
- Die Taxifahrt vom Flughafen nach Havanna durch stinkende Strassen in einem Lada der fast auseinander fiel (fuer 50 USD).
- Die heruntergehandelten Cohiba-Zigarren fuer 60 USD (aber immer noch voellig ueberzahlt).
- Die traumhaften Sonnenuntergaenge in einem einfachen aber gemuetlichen Hotel in Varadero und Las Brujas.
- Die Haustiere im Casa Particular von Santa Clara.
- Die Outdoor-Fahrt in unserem Suzuki-Jeep von Santa Clara nach Trinidad (30 cm tiefe Loecher in der Strasse, fliessender Bach ueber die Strasse, abgebrochene Strasse, ...)
- Die UNESCO-geschuetzte im Kolonial-Stil gebaute Stadt Trinidad und Cienfuegos.
- Guter Fisch, Reis und Gemuese fuer 3 USD.
- Das Abendessen im beruehmten Hotel Nacional de Cuba in Havanna (3-Gang Menu fuer 15 USD inkl. Live-Pianistin, welche zum Dinner Bach und Mozart spielte)
- Die letzte Nacht in einem illegalen Casa Particular mit Besichtigung der illegalen Tiere auf dem Dach (Schwein, Hunde, Huehner, Hasen, Meerschweinchen ...)
In der Zwischenzeit sind wir in Santiago de Chile angekommen und haben bereits intensiv diese Millionenstadt erkundet. Auch Valparaiso und Viña del Mar standen schon auf dem Tagesprogramm. Bald geht es ueber die Anden-Passtrasse in Richtung Mendoza, Argentinien!
Gruesse in die Schweiz senden
Adi, Romy & Mo
Posted by mowi 20:32 Comments (0)
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Yosemite - Google - California 1 - Santa Barbara - Lone Pine - Death Valley - Las Vegas - Grand Canyon - Joshua Tree - San Diego
17.09.2010
wir haben in der Zwischenzeit viel erlebt und haben deshalb auch nicht wirklich Zeit zum Schreiben gefunden ... ;-)
Nach San Francisco sind wir in Richtung Yosemite Nationalpark aufgebrochen. Das Zentrum des Parks ist ein relativ enges Tal mit gutem Fels zum Klettern ( --> El Capitan). Wir haben am ersten Tag den Glacier Point besucht, von dem man einen grandiosen Rundblick ueber das gesamte Yosemite Valley hat. Wir konnten an diesem Abend einen Campingplatz fuer 10 Dollar mit einem Kalifornier teilen und haben so zum ersten Mal in unserem Grand Caravan uebernachtet (inkl. Baerenbesuch in der Naehe!). Am zweiten Tag sind wir auf eine ausgedehnte Wanderung zu den beruehmten Wasserfaellen aufgebrochen. Beim Abstieg ins Tal zurueck hatten wir richtigen Baerenkontakt: Auf einem Baum sass ein junger Baer und ass genuesslich Blaetter :-) Er stoerte sich auch nicht daran, dass wir unter ihm durchliefen.
Nach Yosemite kehrten wir fuer unseren Google-Besuch kurz ins Silicon Valley zurueck. Ein Kollege von Adi arbeitet bei Google in Mountain View und so kamen wir in den Genuss einer Fuehrung durch den Google-Campus (Google-Plex). Nicht fehlen durfte natuerlich das gratis Nachtessen in einer der vielen Google-Kantinen ;-)
Nach Google nahmen wir dann aber endgueltig Abschied von der San Francisco Area und sind die California 1 an der Kueste entlang in Richtung Sueden gefahren. Diese serpentinenartige Strasse bietet ein eindrueckliches Panorama mit abrupten Klippen direkt zum Pazifik.
Die mondaenen Staedte Santa Barbara, Malibu und Santa Monica haben wir jeweils nur kurz besucht (es hatte fuer unseren Geschmack zu viele versnobbte Amerikaner dort) ...
Los Angeles haben wir umfahren, da die Stadt uns nicht empfohlen wurde und die beruehmten "Traffic Jams" nicht wirklich angenehm sind. So sind wir von Santa Monica aus an LA vorbei in den Norden gefahren. Unterwegs haben wir einen Stopp beim Mojave Air and Space Test Center eingelegt und ein paar Photos von "Occassions-Flugzeugen" geschossen. Weiter noerdlich sind wir entlang der Sierra Nevada bis nach Lone Pine gefahren. Lone Pine ist ein herziges, verschlafenes (aber viel frequentiertes) Dorf am Fusse des Mount Whitney (highest summit in the contiguous United States, 4421 m). Lone Pine ist auch ein Ausganspunkt um ins Death Valley zu fahren. Am naechsten Tag machten wir uns mit viel Wasser beladen mit unserem Chrysler auf den Weg. Das Tal hielt sein Versprechen und wir konnten in der Mitte der Wueste ueber 100 Grad Fahrenheit messen ;-)
Von der Wueste des Death Valleys hat man auch den interessantesten Weg um nach Las Vegas zu kommen. Weit und Breit nur Wueste und ploetzlich taucht wieder Zivilisation auf. Riesige Highways inmitten von Sand ... und hohe Gebaude (nicht ganz wie in New York ;-) Nach einer ersten Autofahrt auf dem Strip sind wir wie immer in einen Applestore gegangen um eine Unterkunft fuer die Nacht zu suchen. Wir haben ueber http://www.hotwire.com/ ein Hotel fuer 80 Dollar gefunden. Bei Hotwire sieht man erst bei der Buchung den Namen des Hotels ... Es war das Treasure Island, ein 4-Stern Hotel fuer 2 Personen fuer 80 Dollar! Der Stil des Casinos dort entsprach uns jedoch nicht unbedingt und so haben wir uns vorallem im http://en.wikipedia.org/wiki/Bellagio_(hotel_and_casino) (< ERROR: the link title is too long!) vergnuegt. Das Wasserspiel des Bellagio ist ein "must seen" in Vegas! Auch lustig ist die Frosch-Show des Wynn Resorts ... Generell kann man zu Las Vegas sagen, dass einem die Hotelnaechte durch die Gambler gesponsert (quersubventioniert) werden. Fuer dieses Level von Unterkunft bezahlt man sonst schnell das Doppelte ;-) Gigantisch ist auch wie die Amerikaner hier das "alte" Europa relativ detailgetreu kopiert haben (z.B. Eiffelturm oder http://en.wikipedia.org/wiki/The_Venetian_(Las_Vegas) (< ERROR: the link title is too long!) mit Rialto Bruecke und Gondolas ;-)
Nach 2 Naechten Vegas kehrten wir der Stadt den Ruecken und fuhren in der Ruhe der Wueste weiter bis Williams (mit vorheriger Ueberquerung des Hoover Dams). Von Williams ist es nicht mehr weit zum beruehmten Grand Canyon! Da der Canyon riesig und mit dem Auto nicht durchquert werden kann, haben wir uns in die Perspektive eines Adlers versetzt und sind 50 Minuten mit einem Heli ueber den Canyon geflogen. Die Bilder von da oben sind majestaetisch!
Auf dem Weg nach San Diego haben wir den Joshua Tree National Park und die Oase Palm Springs besucht. In schmerzhafter Erinnerung blieb mir auch der Kaktus-Stich im Joshua Tree Park - AUTSCH!
Jetzt sind wir bis Sonntag in San Diego bevor weiter in Richtung Texas aufbrechen.
Eine gute Zeit wuenschen
Adi & Mo
Posted by mowi 16:00 Comments (0)
06.09.2010
American Airlines brachte uns am Samstag vom J. F. Kennedy Airport nach San Francisco. Zum ersten Mal erlebten wir dabei eine Internetverbindung waehrend einem Flug. :-)
San Francisco erwartete uns mit sonnigem, aber kuehlem Wetter (15 Grad) ... Wir machten eine kleine City-Tour inkl. Besichtigung der erdbebenfesten Transamerica-Pyramid. Am Abend machten wir uns auf die Suche nach einem guenstigen Motel - leider ist die San Francisco Area nicht gerade guenstig und wir mussten uns mit 120 Dollar fuer eine Nacht abfinden (60 Dollar pro Person). Das Motel-Zimmer sah aus wie man es aus dem Film kennt: Ein muffiger Teppich, ein alter Roehren-TV und schummrige Beleuchtung ;-)
Unser genereller Eindruck von den USA in diesen ersten Tagen ist folgender: Alles ist groesser, staerker, schwerer und wuchtiger ;-) Lieber zu viel als zu wenig ... Saemtliche Gebaude sind runtergekuehlt auf ca. 16 Grad. In den Restaurants wird einem uebermaessig Ketchup hingestellt und das Durchschnitts-Auto ist 2x groesser und schwerer als das europaeische Pendant.
Am Sonntag sind wir Richtung Napa Valley aufgebrochen (eine bekannte Weinregion). Ein sehr schoenes, sonniges Tal mit trockenem Boden wo die Rebstoecke gut gedeihen koennen. Wir fuhren bis nach Calistoga (ein sehr mondaenes und touristisches Dorf) und assen dort zu Mittag.
Am Nachmittag fuhren wir weiter durch das Pope Valley bis zum Lake Berryessa. Dort schauten wir reichen Amerikaner zu wie sie einen Sonntag-Nachmittag verbringen: Mit Jetski oder Speed-Boats heizten Jung und Alt ueber den See ... Gas kostet auch momentan in den USA noch praktisch nichts (1 Gallone ca. 3 Dollar).
Heute haben wir die University of California at Berkeley und die Stanford University angeschaut (es ist Labour-Day in den USA). Sind nun im schmucken Palo Alto und werden bald Richtung Yosemite National Park aufbrechen. Vorher steht jedoch noch eine exklusive Fuehrung durch den Google-Campus und eine Besichtigung des XEROX Palo Alto Research Center an (ein Urgestein in der IT-Industrie). Inzwischen ist es auch schon deutlich waermer geworden (ca. 26 Grad) ...
Sonnige Gruesse senden
Adi & Mo
Posted by mowi 16:10 Comments (0)